Wie fange ich mit Meditieren an?

Meditation ist eine Selbstbeobachtung und die beständige Rückkehr zum gegenwärtigen Moment. Wir trainieren den Geist und stärken dadurch unsere mentalen Fähigkeiten. 

Achte für den Anfang auf folgende vier Punkte:

1. Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist und dich wohl fühlst. Schalte dein Handy ab. 

2. Setze dich in aufrechter und entspannter Haltung hin (Fersensitz, Schneidersitz, Halber Lotussitz oder auf dem Stuhl) und achte darauf, dass die Wirbelsäule in die Länge gezogen ist. Das Kinn ist leicht zum Brustkorb gezogen. Die Hände liegen entspannt im Schoß oder auf den Oberschenkeln. Lass dir Zeit bei der idealen Sitzposition; unterstütze deinen Sitz gerne mit Kissen, Decken oder einer Meditationsbank. 

3. Es gibt die unterschiedlichsten Meditationstechniken. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich für den Anfang die Atemmeditation sehr gut eignet. Wenn du nur dem Atem beim Fließen zuschaust, ohne willentlich Einfluss zu nehmen, gelangst du allmählich immer tiefer in die Meditation. 
In dem Moment, wo du bemerkst, dass du abschweifst, führe deine Aufmerksamkeit mit einer freundlichen Haltung wieder zu deinem Atem zurück. 

4. Regelmäßigkeit ist hier Trumpf. Um es zu einer Gewohnheit werden zu lassen, übe die ersten 60 Tage konsequent jeden Tag. Schon 5 Minuten jeden Tag sind ausreichend. Es kommt weniger auf die Länge der Meditation an als auf die konsequente Durchführung. Lieber mit kleinen Schritten regelmäßig vorwärts kommen als mit großen Schritten überfordert abbrechen.

Nächster 3-teiliger Einstiegskurs für Meditation startet demnächst.

Es ist oftmals leichter, etwas Neues zu erlernen, wenn du mit Gleichgesinnten in einer Gruppe zusammen bist. In diesem Kurs erhältst du eine fundierte praktische und theoretische Einführung in das Thema Meditation. Du bekommst zudem Unterstützung bei Fragen oder Unsicherheiten sowie Tipps für die Umsetzung in deinem Alltag.