Meditation ist der Raum einfachen Da-Seins.

Meditation ist eine überaus körperliche Erfahrung – sehr viel mehr, als ein tiefes Betrachten der Gedanken. Wir hören in unsere ganze Person hinein, lauschen, was in unserem Körper geschieht, wie wir atmen, wie unsere Gedanken fließen, wie Geräusche auf uns wirken. Im Grunde sind wir unser eigener stiller Beobachter.

Was bringt Meditation:

Meditation um zu Entspannen

Wie kann ich so schnell wie möglich die STOPP-Taste drücken, um den Alltag hinter mir zu lassen. Es gibt die unterschiedlichsten Methoden, um die vorhandenen Gedanken- und Emotionsmuster zu lösen. Und dann geht es einzig um Kraft, wie kann ich mich wieder mit Energie füllen.

Meditation für mehr Selbsterkenntnis

Achtsamkeit schärft sich. Eine erweiterte Wahrnehmung stellt sich ein. Unbewusste körperliche und geistige Vorgänge und Automatismen werden mir vermehrt bewusst. Signale meines Körpers sowie meine innere Stimme bemerke und beachte ich mehr. 

Meditation für mehr Selbstannahme

Das eigene Bewusstsein, meine eigenen mentalen Zustände und Empfindungen wahrzunehmen führt zu Erkenntnis, Bewusstseinserweiterung, Selbstentfaltung. Ich erkenne das ich nur SO-SEIN kann, wenn ich sowohl meine Licht – als auch meine Schattenseiten annehme. Wenn ich Widerstand aufgebe und meine eigenen Unvollkommenheiten annehme, sorge ich für Selbst-Wertschätzung.

Meditation für mehr „Fokussiert sein“

Mich ausschließlich auf eine Sache zu fokussieren, fördert meine Konzentrationsfähigkeit. In der Konzentration auf den Augenblick entstehen Glücksgefühle. Durch Meditation kann ich bewusster und klarer meine Denkhaltung ausrichten. Ich bin nicht mehr Sklave meines „Denkers“, sondern gebrauche ihn.

Meditation für mehr SO-SEIN

Freude, wie auch Stress und Leid, reißen mich nicht mehr aus meinem Zentrum, sondern ich bin fest verankert in einer inneren Stille, die ich mit der Zeit nicht mehr als erstrebenswertes, getrenntes Ziel, sondern als Ebene und Ursprung meines eigentlichen Seins erfahren kann. Ein Gefühl der tiefen, unverrückbaren Geborgenheit tritt ein.

Meditation für mehr Mitgefühl für andere

In dem Maße, wie ich mich mit all meinen Fehlern und Schwächen annehmen kann und sogar lieben lernen kann, so entwickel ich proportional dazu mein Mitgefühl für andere. Ich suche nicht mehr die Fehler des anderen, sondern das was mich mit der Person verbindet. Und so kann aus einem Ich-Gefühl ein Wir-Gefühl werden.

Wir alle können es lernen achtsam zu sein; ein paar Minuten in uns selbst zu versinken – jeden Tag.